Fake News: Desinformation, Fehlinformation, Falschinformation – 10 Tipps für kritisches Denken

Mai

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Nicht jede Quelle ist vertrauenswürdig! Das Netz ist voll von Desinformation, Fehlinformationen und Falschinformationen. Oft auch einfach als Fake News bezeichnet. In der heutigen Informationsflut ist es entscheidend, zwischen verlässlichen und irreführenden Quellen zu unterscheiden.

Prüfen, prüfen, prüfen!

Und im Zweifelsfall die Finger davon lassen. Es kann uns privat und im Job jederzeit treffen. Solange es nur einfache Clickbaits sind, ist es nicht dramatisch. Aber sobald Daten abfließen oder es in Richtung Betrug geht, dann ist absolute Vorsicht geboten. Es gibt bereits genügend Beispiele, wo Unternehmen z.B. durch CEO-Frauds, etc. hohe Schäden erlitten haben.

Betrüger setzen immer raffiniertere Methoden ein, um ihre Opfer zu täuschen. Phishing-E-Mails können täuschend echt aussehen, besonders wenn sie scheinbar von vertrauenswürdigen Quellen wie Banken oder bekannten Unternehmen stammen. Gerade im Arbeitsumfeld kann das fatale Folgen haben, wenn z. B. Mitarbeiter unwissentlich vertrauliche Informationen preisgeben.

Neben den klassischen Phishing-Attacken gibt es auch komplexe Social-Engineering-Strategien, bei denen sich Betrüger als Lieferanten oder Geschäftspartner ausgeben und versuchen, Finanztransaktionen umzuleiten. Auch gefälschte Rechnungen sind ein beliebter Trick, der Unternehmen in Schwierigkeiten bringen kann.

Mitarbeiter sollten daher stets sensibilisiert sein, verdächtige Aktivitäten zu erkennen und Meldewege einzuhalten. Regelmäßige Schulungen und simulierte Angriffe können dabei helfen, die Belegschaft vorzubereiten. Zudem sollten technische Maßnahmen wie E-Mail-Filter und Firewalls implementiert und aktualisiert werden, um bekannte Gefahren abzuwehren.

10 praktische Tipps um Quellen zu überprüfen

  1. Überprüfe den Autor: Wer hat den Artikel geschrieben? Ist der Autor ein Experte auf diesem Gebiet? Eine kurze Biografie oder ein anderer Hinweis auf die Qualifikation des Autors können dir mehr Klarheit über seine Glaubwürdigkeit geben.
  2. Untersuche die Website: Die Webseite selbst kann dir bereits wichtige Informationen liefern. Wirkt sie professionell und gut gestaltet, oder eher amateurhaft? Ist sie einer bekannten Organisation zugeordnet?
  3. Überprüfe die Veröffentlichungszeit: Ist die Information aktuell oder bereits veraltet? Manchmal tauchen ältere Artikel wieder auf, obwohl ihre Informationen möglicherweise nicht mehr relevant sind.
  4. Vergleiche mit anderen Quellen: Suche nach anderen vertrauenswürdigen Quellen, die die gleichen Informationen bestätigen oder widerlegen. Wenn mehrere glaubwürdige Quellen eine ähnliche Geschichte erzählen, ist es wahrscheinlich, dass die Information korrekt ist.
  5. Achte auf Clickbait-Titel: Überschriften, die extrem emotional klingen oder bewusst sensationell gestaltet sind, können ein Hinweis auf fragwürdigen Inhalt sein.
  6. Fakten-Check-Websites nutzen: Portale wie Mimikama oder Correctiv bieten hilfreiche Faktenchecks für zweifelhafte Behauptungen. Auch auf der Suchmaschine Hoaxsearch kann man Seiten und Fakten überprüfen.
  7. Überprüfe die Belege: Werden im Artikel Quellen zitiert oder Studien verlinkt, die die Aussagen belegen? Schau dir diese Quellen an und prüfe, ob sie selbst vertrauenswürdig sind.
  8. Achte auf Bias: Hat die Quelle eine starke politische oder ideologische Ausrichtung? Überlege, ob diese Ausrichtung die Darstellung des Inhalts beeinflusst haben könnte.
  9. Falsche Experten und Studien: Manchmal werden vermeintliche Experten zitiert oder erfundene Studien verwendet. Eine schnelle Internetsuche kann dir hier Klarheit verschaffen.
  10. Kontaktinformationen: Verfügt die Website über Kontaktinformationen oder ein Impressum? Eine seriöse Quelle sollte leicht erreichbar sein.

Fazit

Diese Tipps können dir dabei helfen, die Glaubwürdigkeit einer Quelle besser einzuschätzen. Mit diesen Fähigkeiten bist du gut gerüstet, Desinformation, Fehlinformationen und Falschinformationen zu erkennen und nicht in entsprechende Informationsfallen zu tappen.

Grafik: DALL-E, erstellt von Die Krisenplaner GmbH

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